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MicrostaxxNews – Das Magazin

Informationen zu IT-Trends speziell für Sie zusammengestellt

Hier lesen Sie News zu aktuellen Technologie-Entwicklungen, Lösungen und Events, die Sie weiterbringen – im MicrostaxxNews Magazin zeigen wir Ihnen, was heute möglich ist und welchen Effekt das auf Ihren Business Case haben kann.

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Aruba erweitert WiFi-6 auf 8×8-MIMO-Speed
04/2019
15. April 2019

Aruba erweitert WiFi-6 auf 8×8-MIMO-Speed

Schon im Herbst 2018 hat Aruba erste Access Points (AP) nach IEEE 802.11ax eingeführt, auch Wi-Fi 6 oder WLAN 6 genannt. Damals lag der maximale Speed bei 4×4-MIMO. Seit April 2019 kommen Modelle mit 8×8-MIMO dazu.

Die ersten 11ax-Campus-APs der Aruba Serie 510 vom Herbst 2018 beherrschen bereits die 4×4-11ax-MIMO-Technik. Im April 2019 hat Aruba nun seine WLAN-6-Familie durch die noch leistungsfähigeren Serien 530 und 550 erweitert. Die Serie 530 eignet sich für Mobility-und-IoT-Umgebungen mit hoher Endgeräte-Dichte, die Serie 550 sogar für sehr hohe Geräte-Dichte. Letztere sind auch die ersten WiFi-Alliance-zertifizierbaren 8×8-11ax-Enterprise-Access-Points überhaupt. Nun im Detail:

Aruba Serie 530 für hohe Geräte-Dichte

Die APs der Serie 530 sind für Umgebungen mit hoher Geräte-Dichte optimiert, etwa Schulen, Universitäten, Hotels sowie Firmen und Behörden mit digitalen Arbeitsplätzen. Die Access-Points haben Funkmodule mit Uplink- und Downlink-OFDMA sowie 4×4-Multi-User MIMO. Neben WLAN-11ax beherrschen die APs der Serie 530 auch Bluetooth und Zigbee für IoT und Location-basierte Anwendungen.

WLAN-6-APs der Aruba 530 Serie: Links ein Indoor-Modell mit unsichtbar eingebauten Antennen. Rechts die Outdoor-Version mit vier Anschlüssen für externe Antennen (Bild: Aruba).

Aruba Serie 550 für extreme Geräte-Dichte

Die noch mächtigeren APs der Serie 550 eignen sich für besonders große, öffentliche Plätze, Bahnhöfe, Flughäfen, Universitäten, große Hotels und Großraumbüros mit einer extrem hohen Dichte an WLAN-Endgeräten. Im 5-GHz-Band unterstützen diese APs das Verfahren 8×8-MIMO, also acht Funk-Daten-Ströme alias Spatial Streams. Parallel dazu funken sie im 2,4-GHz-Band 4×4-MIMO mit vier Funk-Daten-Strömen.

In einem optional konfigurierbaren Drei-Band-Modus lässt sich das 5-GHz-Funkmodul der 550er APs in zwei unabhängige 4×4-MIMO-Radios aufteilen, wodurch noch mehr WLAN-User gleichzeitig bedient werden können als im Dual-Band-Betriebs-Modus.

Das Aruba NetInsight Green AP Feature hilft beim Stromsparen (Bild: Aruba).

Mehr als 1.000 WLAN-Clients pro Funkband

Wie die 530er kann auch die 550er Serie mehr als 1.000 WLAN-Clients gleichzeitig pro Funk-Band bedienen. Neben WLAN sind auch Bluetooth und Zigbee an Bord, die sich vor allem für IoT und Orts-basierte Dienste eignen.

Bei allen WLAN-6-APs von Aruba sorgt OFDMA im Vergleich zum 11ax-Vorgänger WLAN-5 alias 11ac für erhöhte Effizienz und kürzere Latenz-Zeiten, was sich besonders bei WLAN-Telefonie, IoT und anderen Anwendungen mit kurzen Datenpaketen sehr positiv auswirkt.

Access Points mit Bluetooth und Zigbee als IoT-Plattform

Nicht alle IoT-Geräte funken WLAN. Manche verstehen nur den Zigbee-Funk, andere nur den Bluetooth-Funk. Damit der Anwender am Ende nicht für jede Funksorte gesonderte APs aufstellen muss, haben die neuesten Aruba-11ax-Access-Points auch gleich Bluetooth 5 sowie IEEE 802.14.4 alias Zigbee unter der Haube.

Automatische Funk-Optimierung mit Künstlicher Intelligenz

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning kann Aruba das Funkgeschehen mittels AirMatch und ClientMatch optimieren. AirMatch zum Beispiel kann das Kanal- und Power-Management von WLAN mit KI verbessern und dem User auch in Umgebungen mit hoher Geräte-Dichte ein angenehmeres WLAN-Erlebnis verschaffen.

Intelligente Energie-Steuerung

11ax-High-Performance-APs können im Vergleich zu ihren 11ac-Vorgängern mehr WLAN-Geräte und auch einen höheren Daten-Verkehr bedienen. Dadurch kann auch ihr Stromverbrauch höher ausfallen.

Um diesem Effekt entgegen zu steuern, kann das Aruba NetInsight Green AP Feature all jene APs abschalten, die im Netz gerade nicht aktuell benötigt werden. Man denke an eine Universität oder ein Stadium mit Tausenden von Access Points, die aber nicht rund um die Uhr benötigt werden. Hier kann die smarte Abschaltung von APs eine Menge Strom und Kosten sparen.

Ethernet Port Aggregation erspart Switch-Aufrüstung

Viele WLAN-Kunden haben eine bestehende Switch-Infrastruktur mit 802.3at-Power-over-Ethernet (PoE) im Haus. Der damit spendierte Strom pro Ethernet-Port war für den 11ax-Vorgänger 11ac gerade noch genug. Der Strombedarf von High-End-11ax-APs kann jedoch höher ausfallen, zumal ja auch noch Zigbee und Bluetooth im AP versorgt werden müssen. Deshalb können die APs der Aruba Serien 530 und 550 den Strom aus zwei (!) Ethernet-Ports zusammen schalten. Durch diese Strom-Aggregation kann der WLAN-Kunde seine „alten“ 802.3at-PoE-Switche weiter benutzen und muss keine stärkeren PoE-Switche mit mehr Strom pro Port nur wegen 11ax anschaffen.

Lückenloser Netzwerk-Durchblick für IT-Manager

Die Flut an neuen Mobil- und IoT-Geräten reißt nicht ab. Sie alle ruckzuck mit einem flotten Funkspeed in der Firma zu vernetzen, ist zwar wichtig, aber nur die halbe Miete. Gerade IT-Manager von großen Firmen wollen und brauchen die Kontrolle und den Überblick über alle alten und neuen Geräte im Firmen-Netz.

Deshalb hat Aruba im April 2019 eine Lösung namens ClearPass Device Insight eingeführt: Diese KI-gestützte Device-Discovery-Lösung gestattet eine komplette und granulare Sicht auf alles, was im Netzwerk per Funk oder per Kabel angeschlossen ist.

Quelle: Aus einem Blogpost von Newsha Sharifzadeh, Global Product Marketing Manager at Aruba, a Hewlett Packard Enterprise company.

 

 

Titelbild: Image by rawpixel from Pixabay

4. April 2019

5G-Mobilfunk versus WiFi-6-WLAN

Mit jeder neuen Mobilfunk-Generation stellt sich erneut die Frage: Wird WiFi nun endgültig überflüssig? Nein, ganz im Gegenteil! Und wir sagen Ihnen auch warum!

Seit 19. März 2019 werden auch in Deutschland die nötigen Frequenzen für die fünfte Generation des Mobilfunks an die künftigen 5G-Netzbetreiber versteigert: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone GmbH und – ganz neu dabei – Drillisch Netz AG.

Ohne eine landesweite 5G-Versorgung aller Straßen und Autobahnen sind gerade Zukunftstechniken wie autonomes Fahren von Autos, Bussen und LKWs, aber auch autonomes Fliegen von Liefer-Drohnen oder Flug-Taxen, kaum vorstellbar.

Für den Aufbau der deutschen 5G-Netze werden „420 MHz aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert“, so die Mainzer Bundesnetzagentur. Zum Vergleich: WLAN-11ax funkt im 2,4- und im 5-GHz-Band, künftig auch im 6-GHz-Band. Mobilfunk-Frequenzen kosten Milliarden Euro, bevor das Netz überhaupt ausgebaut werden kann. WLAN-Frequenzen dagegen stehen kostenlos zur Verfügung, und zwar nicht nur für wenige Netzbetreiber, sondern für alle großen, mittleren und kleinen Firmen, Behörden, Schulen, Unis, Krankenhäuser, Gewerbetreibende, Freiberufler und sogar für ganz viele private WLAN-User.

Überfüllte Netze bei 4G und WLAN-11ac

Das hat Folgen: Die Netze sind überfüllt! Das enorme Wachstum mobiler und stationärer Funk-Endgeräte wie Laptops, Tablets, Smartphones und IoT-Sensoren, aber auch mobiler und stationärer Funk-Anwendungen, von Email über Conferencing und Social Media bis hin zur Mess-Daten-Übertragung, führt schon seit Jahren zu einer wahren Datenexplosion. Damit sind viele Mobilfunk-, aber auch viele WLAN-Netze, immer öfter am Limit ihrer Leistungsfähigkeit. Dieses Überlastungs-Problem wollen die Mobilfunker durch mehr 4G und künftig 5G lösen. Die WLAN-Befürworter dagegen setzen auf Wi-Fi 5 alias 11ac und seit kurzem auch auf Wi-Fi 6 alias 11ax.

 

Axel Simon  (Bildquelle: Aruba)

 

Axel Simon, Chief Technologist bei Aruba: „Die Aruba Access Points der neuesten Generation sind die Universal-Technologie für die Anbindung jeglicher Endgeräte durch die Bereitstellung von Wi-Fi 6, Bluetooth Low Energy, Zigbee und weiteren Funkprotokollen. Diese Vielfalt wird es in 5G auf lange Sicht nicht geben“.

 

 

 

5G braucht mehr Antennen als 4G-LTE

Der kommende 5G-Mobilfunk verspricht sehr viel: 10 Gbps-schnelles Internet auf jedes Handy für Ultra-HD und 360-Grad-Live-Videos. Dazu 100 Milliarden IoT-Verbindungen weltweit für Low-Cost-Sensoren mit 10-Jahres-Batterien. Und ganz wichtig: Extrem zuverlässige 5G-Kanäle für Sicherheits- und Business-kritische Industrie-Roboter, Medizin-Geräte, Drohnen, Flug-Taxen, High-Speed-Züge, selbstfahrende Autos, Busse, Bahnen. Diese und weitere 5G-Ziele sind schon seit 2014 bekannt.

 

Bildquelle: Huawei, 2014

5G soll 10 Gbps auf jedes Endgerät bringen und 100 Milliarden Mobilfunk-Connections gleichzeitig ermöglichen. Dazu müssten die Telcos aber viel mehr Antennen als bei LTE aufstellen und ein gewaltiges Frequenz-Spektrum von 300 MHz bis zu 300 GHz nutzen dürfen.

 

 

 

Das digitale 5G-Paradies kommt aber nicht auf einen Schlag. Erst nach Abschluss der Versteigerung können die heimischen 5G-Netzbetreiber beginnen, ihre landesweiten 5G-Netze auszurollen. Das kostet nochmals zig Milliarden und wird Jahre dauern. 2019 sollen auch schicke 5G-Handys für private Nutzer auf den Markt kommen. Wohl dem, der dann schon ein finales 5G-Netz an seinen bevorzugten Standorten vorfindet.

5G kommt, Wi-Fi 6 ist schon da

5G verspricht Datenraten und Reaktionszeiten, die Wi-Fi 6 alias 802.11ax schon seit Ende 2018 liefern kann, wie etwa Aruba. Mit einem großen Unterschied: Der öffentliche Mobilfunk steht fest unter der Kontrolle einiger weniger Netzbetreiber. Enterprise-WLAN steht dagegen fest unter der Kontrolle der jeweiligen Anwender-Firmen und ihrer internen oder externen System-Integratoren.

Rein technisch haben 5G und Wi-Fi 6 jedoch große Ähnlichkeiten. Dazu Axel Simon, Chief Technologist bei Aruba: „Zunächst ist es so, dass 5G und 802.11ax bzw. Wi-Fi 6 die gleichen oder zumindest vergleichbare Technologien nutzen bezüglich der Kodierung für hohe Bandbreiten und Unterteilung in Subträgerfrequenzen. So wird das Band auf viele Endgeräte verteilt (Stichwort IoT) und vor allem im WLAN zur besseren Ausnutzung der Kanalbandbreite und der fairen Verteilung existieren. Damit bieten sich beide Technologien grundsätzlich für die aktuellen Anforderungen an mobile Netze an. Die Aruba Access Points der neuesten Generation sind jedoch die Universal-Technologie für die Anbindung jeglicher Endgeräte durch die Bereitstellung von Wi-Fi 6, Bluetooth Low Energy, Zigbee und weiteren Funkprotokollen. Diese Vielfalt wird es in 5G auf lange Sicht nicht geben,“ sagt der Aruba-Chefdenker.

WiFi für Inhouse – 5G für Outdoor

Viel wichtiger sei jedoch der Aspekt, dass „5G zwar einen Backbone in der Fläche mit sich bringen wird, aber vermutlich nicht den flächendeckenden 5G-Access“, so Axel Simon: „Die zwei entscheidenden Gesichtspunkte sind hier der ländliche Raum (inklusive der Frage, ob sich dies überhaupt lohnt) sowie das Gebäudeinnere, das von außen nicht ausreichend auszuleuchten ist. Ich glaube nach wie vor nicht an die Inhouse-Mobilfunkausleuchtung – dieses Versprechen hat bereits LTE nicht eingelöst.“

Roaming von 5G ins Aruba-WLAN

Auch hier „werden die Lösungen von Aruba interessant“, sagt Simon: „Ein denkbarer Weg könnte sein, die Aruba-WLANs technologisch so zu ergänzen, dass ein Inhouse-WLAN an einen Provider 5G-Backbone angebunden werden kann und somit WiFi die Ausleuchtungslücken Inhouse schließt. Dabei wird dieses so gestaltet, dass ein 5G Kunde ein Roaming zu Aruba-WLANs bekommt. Dieser Weg ist allerdings weder wirklich neu noch 5G-spezifisch. Zudem obliegt es dem Kunden, seine Verträge zu gestalten und damit auch zu entscheiden, ob er die Datenhoheit behalten möchte oder diese an einen Provider abgeben möchte. Stand heute können Wi-Fi 6-Netze bereits ausgerollt werden, während es für 5G lediglich Testfrequenzbänder gibt“.

Überhöhte Wahrnehmung von 5G

Simon stellt ganz richtig fest, dass es „in Deutschland derzeit eine überhöhte Wahrnehmung der Möglichkeiten von 5G gibt. Allerdings haben schon 3G und 4G angekündigt, WLAN überflüssig zu machen und dieses Versprechen nicht eingelöst. Hier sind sowohl Politik als auch die Anbieter aufgefordert, realistisch zu argumentieren und nicht ein Strohfeuer zu entfachen. Am Ende ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich ähnlich gestaltet, wie in der Vergangenheit:  Mobilfunk wird im Außenbereich eine große Rolle spielen, wohingegen WLAN seine Rolle sowohl Inhouse als auch in hochfrequentierten Umgebungen ausbauen wird – da es ja hier nicht nur auf Konnektivität, sondern auch auf die lokationsbasierten Dienste ankommt“.

5G und Wi-Fi 6 werden sich ergänzen

Die wichtigste Frage sei aber: „Wer behält die Datenhoheit, um Dienste für den Anwender zu gestalten? Aufgrund der hohen technischen Ähnlichkeit von 5G und Wi-Fi 6 wird die Ergänzung beider Technologien der Schlüssel für den Anwender sein – nicht eine überzogene Polemik der Politik, in der Hoffnung, das Bandbreitenthema in Deutschland in der Fläche durch Dritte gelöst zu bekommen.“

 

Quelle Betragsbild: Image by mohamed Hassan from Pixabay

Microstaxx connect it Erlebnistour ins Huawei OpenLab
03/2019
19. März 2019

Microstaxx connect it Erlebnistour ins Huawei OpenLab

Wann: 16. Mai 2019, 10:00 bis 14:00 Uhr

Aufgrund der positiven Resonanz im letzten Jahr laden wir Sie erneut zu einer spannenden Erlebnistour ins Münchner Huawei OpenLab ein.

Wir begleiten Sie aktiv auf Ihrer Reise ins digitale Zeitalter und demonstrieren Ihnen anhand von Best-Practice-Beispielen, was möglich ist.

 

Huawei unterhält weltweit 5 OpenLabs, eines davon in München.

Unternehmen wie auch Forschungseinrichtungen stehen heute vor bedeutenden Herausforderungen und richtungsweisenden Fragestellungen.

  • Welche Prozesse sollen digitalisiert werden?
  • Wie lassen sich neue Geschäftsmodelle sozusagen „im laufenden Betrieb“ einführen?
  • Wie kann man das existierende Geschäft und die digitale Agenda zusammenbringen?
  • Was geschieht mit bestehenden Maschinen, Anlagen und IT-Infrastrukturen?
  • Vor welche Herausforderungen stellen Big Data und AI Unternehmen in puncto Datenspeicher?

Im Münchner OpenLab beantworten wir diese Fragen und geben Ihnen wertvolle Impulse zum Aufbau Ihres individuellen Digitalisierungskonzepts. Anhand von Praxisbeispielen, Echtzeit-Szenarien und Benchmarktests entwickeln Sie so ein Gefühl für Möglichkeiten, Herausforderungen und Trends.
Als Besucher des Kompetenzzentrums tauchen Sie zudem in spannende Lösungen für Smart Cities, öffentliche Sicherheit und intelligente Beleuchtung sowie Big Data im Einzelhandel ein.

Fest steht, die digitale Transformation ist ein langfristiger Prozess. Beginnen Sie rechtzeitig, sich damit auseinanderzusetzen.

Sichern Sie sich jetzt Ihre persönliche Teilnahme!

Anmeldung zur Erlebnistour Huawei OpenLab

 

Termin & Agenda
Donnerstag, 16. Mai 2019, 10:00 bis 14:00 Uhr

10:00 – 10:10 Uhr Come Together
10:10 – 10:50 Uhr All-Flash Speichertechnologie schafft Quantensprung
10:50 – 11:20 Uhr Deep Dive: OceanStor All-Flash Storagesystem
11:20 – 11:30 Uhr Pause
11:30 – 12:30 Uhr Live-Demo: OceanStor GUI und Active/Active Transparent Failover Feature
12:30 – 12:50 Uhr Use Case
12:50 – 13:00 Uhr Pause
13:00 – 13:45 Uhr Führung durch das Huawei OpenLab
13:45 – 14:00 Uhr Diskussion
anschließend gemeinsames Mittagessen


Ort
: Huawei Technologies Deutschland GmbH, Riesstr. 12 80992 München

 

Wir freuen uns über Ihre aktive Teilnahme und einen erlebnisreichen Workshop im OpenLab!

Microstaxx bekämpft Fachkräftemangel mit Bootcamp Ausbildung
03/2019
14. März 2019

Microstaxx bekämpft Fachkräftemangel mit Bootcamp Ausbildung

Aktuell sind 15 Kursteilnehmer auf ihrem Weg zum Junior Netzwerktechniker – Die Academy, ein Schwesterunternehmen von Academic Work, bietet Bewerbern die einmalige Chance, innerhalb von 12 Wochen eine Intensivausbildung zum IT Consultant zu absolvieren. Microstaxx war so begeistert von der Idee, hochmotivierte Menschen in kurzer Zeit zu zertifizierten Mitarbeitern auszubilden, dass in Zusammenarbeit mit der Academy ein eigenes Microstaxx Programm ins Leben gerufen wurde.

Im Fokus der Microstaxx Klasse stehen die Netzwerklösungen von Aruba, a Hewlett Packard Enterprise Company. Die Absolventen der Netzwerkklasse durchlaufen zwei unabhängige Zertifizierungsprüfungen von Aruba. In ihrer, im Anschluss an die Ausbildung, garantierten Festanstellung können sie sofort beim Kunden in Aruba-Netzwerkprojekten eingesetzt werden.

Christian Naumann, Ausbildungsleiter der 1. Microstaxx Klasse erklärt warum: „Zu jedem theoretischen Teil wird unmittelbar praktisch geübt. So versteht man die Zusammenhänge am besten. Im Aruba Testcenter durchlaufen unsere Academy Teilnehmer zwei offizielle Zertifizierungen zu Netzwerk und Mobility. Die dritte abschließende Prüfung ist ein ScrumMaster. Sie erlernen alles zu Netzwerksicherheit, Design und Planung, Service und Support. Ergänzend bekommen sie ein Kommunikationstraining für den Umgang mit unseren Kunden. Nach 12 Wochen sind unsere Absolventen wirklich gut ausgebildete Leute im Netzwerkbereich.“

Academy Schüler im praktischen Unterricht

 

Die 15 Teilnehmer des ersten Microstaxx Programms haben bereits die erste Zertifizierung Aruba ACSA durchlaufen. (Aruba Certified Switching Associate). 14 haben auf Anhieb bestanden. Eine zweite Netzwerkklasse ist bereits in Planung.

 

Academy Schüler bei der Arbeit am Rack„In Zeiten des Fachkräftemangels ist das Academy Programm für uns die perfekte Lösung, um gute, motivierte und top ausgebildete Mitarbeiter zu finden”, sagt Barbara Burkner, Prokuristin und Manager Human Resources/Finance bei Microstaxx. „Denn letztendlich fischen Hersteller, Kunden und Dienstleister im gleichen Teich. Es gibt einfach zu wenig gut ausgebildete Leute.“

 

Viele der Academy Teilnehmer haben beruflich bereits einen akademisch-technischen Hintergrund. Das spielt jedoch im Recruiting zunächst nicht die Hauptrolle. Entscheidend für eine Teilnahme ist eine hohe Motivation, ein grundsätzliches technisches Verständnis und der Ehrgeiz für eine berufliche Veränderung.

Übrigens: im Juni 2019 beginnt bereits das nächste Microstaxx Programm für Netzwerker, hier geht es direkt zur Stellenanzeige auf der Webseite von Academy.

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PDF zum Download

 

 

Das Academy Programm findet in der Presse viel Beachtung.

Lesen Sie mehr unter www.microstaxx.de/karriere oder im Advertorial in der Zeitung „DIE WELT“:

 

 

 

14. März 2019

„Mittelstand darf Künstliche Intelligenz nicht verschlafen“

Ist das Thema Künstliche Intelligenz nur etwas für Big Player? Nein, auch der Mittelstand muss sich mit dem Thema beschäftigen, um langfristig am Markt überleben zu können. Dabei gilt es, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen, sagen im Interview Dilek Sezgün (AI, Big Data and Open Source Ecosystem Leader IBM) und Harry Wengner (Account Manager bei Microstaxx).

Frau Sezgün, Künstliche Intelligenz klingt kompliziert und teuer. Warum sollten sich Mittelständler mit dem Thema beschäftigen?

Sezgün: Weil das Thema in einigen Jahren über ihre Wettbewerbsfähigkeit entscheiden könnte. Halten Sie sich die Folgen der Digitalisierung vor Augen: Früher haben Menschen mit Wählscheibentelefonen kommuniziert, heute sind sie mit vernetzten Smartphones unterwegs. Dabei hinterlassen sie überall Datenspuren. Und KI-Pioniere nutzen diese Abdrücke, um Services und Produkte zu verbessern. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenzen lernen sie, Kundenbedürfnisse einzuschätzen und schneiden Angebote auf individuelle Vorlieben zu. So lassen sich beispielsweise gezielt Reisen anbieten. Künstliche Intelligenz spielt aber auch in anderen Branchen eine immer wichtigere Rolle – in der Automobilbranche bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge und in der Medizintechnik bei der Früherkennung von Krebs beispielsweise.

Wengner: Andere Firmen nutzen Künstliche Intelligenz im Service. Chatbots beraten die Kunden – nur in hartnäckigen Fällen ist dann noch ein Telefongespräch nötig. So können Unternehmen mit weniger Beratern einen Service mit kürzeren Wartezeiten anbieten. An diese Qualität gewöhnen sich Kunden. Entsprechend wichtig ist es für Betriebe, sich mit zukunftsweisenden KI-Technologien auseinanderzusetzen.

Wie gut gelingt Mittelständlern der Umgang mit Künstlicher Intelligenz?

Sezgün: Unternehmen sind vom Thema begeistert, äußern sich allerdings skeptisch zum Einstieg. Das zeigt eine aktuelle Studie vom IBM Institute of Business Value. 82% von 5000 befragten Führungskräften denken über die Einführung von KI nach. Auf dem Arbeitsmarkt fehlen allerdings KI-Experten. Und 63% der Befragten haben angegeben, die nötigen Kompetenzen nicht im Unternehmen zu haben. Ein weiterer Bremsklotz: das mangelnde Vertrauen in denkende Maschinen. Wir stehen als KI-Entwickler also vor zwei Herausforderungen. Zum einen müssen wir die Zuversicht der Unternehmen in die Technologie stärken. Zum anderen müssen wir transparente KI-Systeme entwickeln, die sich relativ intuitiv einbinden und bedienen lassen. Das ist einer der Forschungsschwerpunkte von IBM. Unternehmen sollen KI so selbstverständlich nutzen können wie ein Smartphone.

Was sind für Unternehmen erste Schritte Richtung KI?

Sezgün: Die Einführung der Künstlichen Intelligenz ist ein Marathon, kein Kurzstreckensprint. Unternehmen müssen sich dabei mehrere Streckenziele setzen. Zunächst gilt es die Frage zu beantworten, wie der Betrieb mit Daten umgehen möchte. Es gibt Betriebe, die Daten über das Internet verschicken und KI als Cloudservice nutzen. Andere Firmen wollen die Daten im Haus behalten und KI in ihre IT-Infrastruktur einbinden. Wir haben deswegen frühzeitig begonnen, für beide Wege Lösungen zu entwickeln.

Wengner: Die entscheidende Frage lautet: Wo kann ein Unternehmen den größten Mehrwert mit KI erreichen? Hier sollte der Anwender ein klares Ziel vor Augen haben. Es gibt beispielsweise Händler, die ihre Warenpräsentation verbessern wollen. Sie nutzen Künstliche Intelligenz, um die Blickrichtungen der Kunden zu analysieren, um zu verstehen, welche Produkte ins Auge fallen.

 

Warum setzt IBM auf Partnerschaften? 

Sezgün: Wir in der Systems und Technology Group wickeln KI-Lösungen ausschließlich über unsere IBM Business Partner ab. Hier kommen IT-Systemhäuser wie Microstaxx ins Spiel. Microstaxx ist seit Januar 2019 IBM Business Partner und unterstützt Unternehmen dabei, AI-Projekte wirtschaftlich umzusetzen. Die Experten haben viel KI-Know-how und helfen Kunden, Anwendungsbereiche für KI zu identifizieren, die dem Unternehmen den größtmöglichen Vorsprung bringen. Sie entwickeln je nach Kundenszenario eine geeignete KI-Infrastruktur und liefern mit Demo-Equipment einen Proof of Performance.

Wengner:
Microstaxx ist genau wie IBM Partner der appliedAI – eine Initiative zur Beschleunigung der Einführung Künstlicher Intelligenz in Industrie und Gesellschaft. Unser Ziel ist es, Unternehmen mit der besten KI-Technologie zu versorgen. Hier ist IBM ganz klar ein wichtiger Partner. Denken Sie nur an den Power9-Prozessor AC922, den IBM für moderne High Performance Cluster, Analysen und Künstliche Intelligenz entwickelt hat. Oder an das Power AI System. Dabei handelt es sich um eine schlüsselfertige KI-Lösung, die Unternehmen schnell einsetzen können. Zum Vergleich: installiert ein Betrieb eine Lösung mit mehreren Open Source Tools, ziehen schnell bis zu vier Tage ins Land. Und immer mehr Zeit geht verloren, beispielsweise, wenn es im Alltag um Updates geht. Beim Power AI System hingegen kann das Unternehmen direkt loslegen – um die Orchestrierung der Updates kümmert sich IBM. Der Vorteil dieses Managed Services: Anwender können ihre Ressourcen voll und ganz auf die KI-Anwendung konzentrieren und mit einer kurzen Time-to-Market einen schnellen Return-of-Invest erreichen. Viele Kunden zeigen sich von diesen Lösungen begeistert.

Frau Sezgün, Herr Wengner, vielen Dank für das Gespräch!

 

Sie wollen mit Künstlicher Intelligenz neuen Mehrwert schaffen?

Unsere Experten stehen Ihnen bei der Planung und Realisierung Ihrer individuellen KI-Strategie zur Seite. Oder Sie nehmen an einer unserer Informationsveranstaltungen teil – etwa am Microstaxx connect it AI Workshop, dem IBM PowerAI MeetUp im Münchner Watson Center oder der Global Player Executive Tour im Silicon Valley. Schreiben Sie eine E-Mail an ai@microstaxx.de, wenn Sie mehr wissen möchten.

 

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Bildquelle: IBM, AdobeStock

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