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Just set it & forget it – Die neuen Aruba Instant On Access Points für kleinere Unternehmen
07/2019
8. Juli 2019

Just set it & forget it – Die neuen Aruba Instant On Access Points für kleinere Unternehmen

Geht es um WLAN-Installationen bei großen Unternehmen, Instituten und Behörden, dann gehört Aruba schon seit Jahren zu den weltweit führenden Lieferanten. Doch auch kleinere Anwender-Firmen bis zu 100 Mitarbeitern benötigen im Zuge der Digitalisierung und Flexibilisierung ihrer Geschäftsprozesse ein immer besseres WLAN.

Man denke an kleine und mittlere Hotels, Pensionen, Arztpraxen, Ladengeschäfte, High-Tech-Start-Ups, Cafés und Restaurants – ein performantes, professionelles und sicheres WLAN für Mitarbeiter, Gäste, Kunden ist mittlerweile Standard.

Mit Aruba Instant On gibt es jetzt auch professionelles WLAN-MESH ab € 100  für kleinere Firmen bis zu 100 Mitarbeitern.

Just hier sieht Keerti Melkote, Mitgründer und Präsident von Aruba, einen 3-Milliarden-Dollar-Markt für WLAN-Lösungen, der bisher noch gar nicht konsequent mit passenden Produkten bedient wurde: Die üblichen Consumer-Produkte sind da nicht professionell genug, die bewährten Enterprise-Produkte dagegen meist zu mächtig und zu teuer.


Keerti Melkote, Mitgründer und Präsident von Aruba, sieht einen 3-Milliarden-Dollar-Markt für WLAN in kleineren Firmen bis zu 100 Mitarbeitern.

Für diese Markt-Lücke hat Aruba am 11. Juni 2019 auf seiner Kunden-Konferenz EMEA Atmosphere 2019 die neue Aruba Instant On WLAN-MESH-Familie angekündigt. Ab Juli 2019 sind die ersten fünf APs der neuen Familie lieferbar, die allesamt nahtloses Arbeiten ermöglichen, einfach zu verwalten sind und reibungslos an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden können.

Die Aruba Instant On Familie umfasst zum Markt-Start vier Indoor-APs und einen Outdoor-AP.

Vier APs eignen sich für den Indoor-Betrieb, davon drei für Decken- oder Wandmontage und einer zur spontanen Aufstellung, etwa auf Tisch, Theke, Fensterbank, oder Sideboard. Zudem gibt es gleich zum Start den wetterfesten Aruba Instant On AP17 für die Outdoor-Montage, etwa am Swimming-Pool eines Hotels, oder im Freibereich von größeren Cafés, Restaurants und Biergärten.

Attraktive Preise

Nennenswert sind auch die attraktiven Preise, die sogar mit gehobenen WLAN-MESH-Produkten aus dem Consumer-Bereich konkurrieren können. Der einfachste Aruba Instant On AP11 mit 2×2-WLAN-11ac-Wave-2-Technik etwa kostet keine 100 Euro, der mächtige Aruba Instant On AP15 mit 4×4-11ac-2-Power keine 200 Euro. Und auch der Outdoor-AP17 bleibt beim UVP knapp unter 250 Euro. Diese vorläufigen Preise könnten sich zwar noch geringfügig verändern. Unterm Strich sind sie aber ausgesprochen konkurrenzfähig.

Betont konkurrenzfähig: Die vorläufigen Preise für die neue WLAN-MESH-Familie.

Profi-Funktionen

Trotz moderater Preise haben die neuen MESH-APs viel zu bieten, unter anderem:

  • Einfach zu bedienende und intuitive App für schnelle Einrichtung und Verwaltung.
  • Management über die Instant On App oder über das Cloud-basierte Webportal.
  • Branchenführende Sicherheitsfunktionen, einschließlich WPA2 und WPA3.
  • Intelligente Mesh-Technologie für einfache Erweiterung des Netzwerks, vor allem in schwer zu verkabelnden Umgebungen.
  • Deckenmontage, Wandmontage oder direkt am Arbeitsplatz: Vielseitige Montageoptionen für verschiedenste Büroräume.

Flexible Skalierung bis zu 25 APs

Die Instant On Familie funkt mit Arubas branchenführender 802.11ac Wave 2-Technologie und zeichnet sich, neben der schnellen und einfachen Einrichtung, vor allem durch seine flexiblen Skalierungsmöglichkeiten aus.

Das neue Mesh-Netzwerk kann bis zu 25 Access Points und bis zu acht verschiedene SSID-Netzwerknamen umfassen. So lassen sich getrennte Netzbereiche für Mitarbeiter, Kunden und Gäste einrichten.

Bedarf an WLAN wächst und wächst

Mobile Geräte am Arbeitsplatz nehmen weiter zu, Cloud-basierte Anwendungen kommen immer häufiger zum Einsatz, und Großunternehmen bieten schon längst lückenloses WLAN. Kleine Unternehmen sind also gezwungen, ihre Netzwerkanforderungen zu überdenken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem müssen sie sich mit den wachsenden Erwartungen der Benutzer auseinandersetzen: eine sichere, immer verfügbare Konnektivität sowie der Wunsch, sich den wichtigsten technologischen Veränderungen und Trends anzupassen. Das alles bei nach wie vor begrenzten IT-Ressourcen der Kleinunternehmen.

Digitale Transformation im SMB-Sektor

Laut IDC FutureScape-Studie “Worldwide SMB 2019 Predictions” vom November 2018 sehen „zwei Drittel der KMUs bis Ende 2023 die digitale Transformation als Hauptbestandteil ihrer IT-Strategie an“. Gleichzeitig „stellt das wachsende Interesse an der digitalen Transformation neue Anforderungen an die Kommunikationsinfrastruktur von KMUs, einschließlich WLANs“, heißt es in einer weitere IDC-Studie zum Thema “SMB WLAN Infrastructure: Evolution of a Rapidly Expanding Market Segment,“ vom April 2018. Kurzum: Der Markt für Profi-WLANs im SMB-Sektor ist reif. Die Antwort von Aruba lautet: Instant On!

Qualität und Sicherheit

Die „Qualität und die Sicherheit der Wi-Fi Verbindung ist ein sehr wichtiger Faktor für Kunden kleiner Unternehmen. Denn die Entscheidung wo die Kunden spielen, übernachten, essen oder eben Geschäfte machen, hängt sehr stark mit einem positiven WLAN-Erlebnis zusammen“, sagt Zeus Kerravala, Gründer und Leitender Analyst bei ZK Research. „Aruba Instant On ermöglicht nun kleinen Unternehmen, seinen Kunden eine unkomplizierte und stabile WLAN-Lösung zu bieten. Gleichzeitig kann diese von jedem mobilen Gerät und sogar von technisch weniger versierten Personen gesteuert werden.“

Preis und Verfügbarkeit:

Die ersten Aruba Instant On Access Points sind ab Juli 2019 mit einem Listenpreis ab 100 Euro verfügbar.

 

Weitere Infos:

Aruba Instant On Website (engl.)

Blog-Post: “Always-On” Wi-Fi that your small business deserves

Blog-Post: Extend Your Small Business Reach with Aruba Instant On

Diskutieren in der Instant On Community

 

Quelle aller Bilder: Aruba

25. Juni 2019

5G versus WiFi-6-WLAN: Wer wird Campus und Indoor versorgen?

Bald können deutsche Firmen lokale 5G-Frequenzen für Private 5G-Netze beantragen. Doch das Interesse ist laut einer Bitkom-Umfrage erstaunlich gering. Die meisten wollen beim WLAN bleiben.

Nach 2G, 3G, 4G steht nun 5G vor der Tür, die 5te Generation des Mobilfunks. Die Frequenz-Würfel sind schon mal gefallen: Am 12. Juni 2019 ist die Versteigerung der 5G-verdächtigen Frequenzen von 3400 bis 3700 MHz sowie rund um 2 GHz für die bundesweite Nutzung zu Ende gegangen. Insgesamt wurden in diesen Bändern 420 MHz für 6,5 Milliarden an die vier Netzbetreiber Drillisch Netz AG, Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH versteigert. Es war ein zähes Ringen: 497 Auktionsrunden in 52 Tage – die längste Frequenz-Versteigerung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Bundesweite 5G-Netze von 3400 bis 3700 MHz

„Das Ende der Auktion ist zugleich der Startschuss für 5G in Deutschland. Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten. Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden. Es liegt nun in der Hand der Unternehmen, die Frequenzen zügig zu nutzen und die damit verknüpften Versorgungsauflagen zu erfüllen“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur am 12. Juni 2019.

Der Bitkom Verband fasst die Versprechungen von 5G zusammen
(Bildquelle: Bitkom)

 

Mit dem zermürbenden Auktions-Gerangel hat der deutsche 5G-Hype vielleicht schon seinen Höhepunkt überschritten. Trotzdem zweifelt kaum jemand daran, dass Deutschland eine gute 5G-Versorgung braucht, vor allem für mobile Outdoor-Szenarien wie etwa selbstfahrende Automobile. So viel erst mal zum öffentlichen, bundesweiten 5G.

Lokale 5G-Netze von 3700 bis 3800 MHz

Nach dem Abschluss der bundesweiten 5G-Auktion will die Bundesnetzagentur im zweiten Halbjahr 2019 noch weitere 100 MHz Bandbreite im Bereich von 3700 bis 3800 MHz nach entsprechenden Anträgen für den Aufbau lokaler 5G-Netze vergeben. Und zwar zum Kosten-Deckungs-Prinzip, also nicht per Auktion gegen Höchstgebote.

Eignung für Hallen und Werksgelände

Just diese lokalen Frequenzen von 3700 bis 3800 MHz zielen auf lokale Anwendungen, etwa in Hallen und auf Werksgeländen. Zum Vergleich: Das ebenfalls lokal orientierte WLAN funkt bekanntlich bei 2,4 und bei 5 GHz: Dabei funkt 2,4 GHz etwas weiter, 5 GHz etwas schneller.

100% aller befragten Industriefirmen ab 50 Mitarbeitern haben von 5G gehört (Bildquelle: Bitkom)

 

Öffentliches 5G als Reserve bei DSL-Ausfall

Dass der öffentliche 5G-Funk als Fallback-Notreserve für defekte DSL- und Glasfaser-Leitungen bei Firmen zum Einsatz kommen wird, steht außer Zweifel. Das war und ist auch schon mit 3G und mit 4G der Fall. Ein guter 3G-4G-5G-Router, direkt am Fenster oder auf dem Dach, kann zur Not auch einen hausinternen WLAN-Hotspot mit Internet bespielen.

Dass öffentliches (!) 5G aber auch von außen durch dicke Mauern erfolgreich direkt in die ganze Firma hinein strahlen wird, ist eher unwahrscheinlich, denn die typischen 5G-Pionier-Frequenzen von 3400 bis 3700 MHz kommen nun mal extrem schlecht durch Mauern, Metall-bedampfte Isolier-Scheiben und ähnlich Funk-dämpfende Materialien hindurch.

Zum Vergleich: 4G-LTE-800 bei 800 MHz wird eher für die große Flächendeckung eingesetzt, 4G-LTE-2600 bei 2600 MHz dagegen für kleinere Funk-Zellen, etwa für dichte Innenstädte: Je höher die Frequenzen, desto kürzer die Reichweiten, besonders in Umgebungen mit starken Funk-Hindernissen.

Private 5G-Netze im Campus-Bereich

Bleibt also noch die Frage, ob Firmen-eigene 5G-Sender innerhalb der eigenen Gebäude das bewährte WiFi-5 sowie das neue WiFi-6 verdrängen könnten? Dazu haben wir Meinungen von Aruba und vom ITK-Branchenverband Bitkom eingefangen.

Zuvor aber noch eine eigene Überlegung: Lokale 5G-Nutzer, etwa Firmen, Institute oder Behörden, können maximal 100 MHz für ihren Campus bei der Bundesnetzagentur beantragen. Zum Vergleich: Ein einziger WLAN-Kanal bei einem WiFi-6-Access-Point kann bis zu 160 MHz breit sein. Und sogar ein aktueller Laptop mit einem Intel Dual Band Wireless-AC 9560 WLAN-Modul beherrscht schon bis zu 160 MHz Bandbreite. Das heißt, mit nur 100 MHz Gesamtbandbreite für ein Privates 5G-Netz kann eine Firma keine allzu großen Sprünge machen.

Nur jeweils 3% der befragten Firmen ab 50 Mitarbeiter planen oder diskutieren ein privates 5G-Netz mit einer lokalen 5G-Frequenz (Bildquelle: Bitkom)

 

Bitkom beklagt mangelndes 5G-Interesse

Der ITK-Branchenverband Bitkom hat am 15. Mai 2019 eine Studie vorgestellt, bei der über 500 Industriefirmen in Deutschland zu 5G befragt wurden: „Für den Industriestandort Deutschland ist 5G eine Schlüsseltechnologie“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Sehr hohe Geschwindigkeiten und ultrakurze Reaktionszeiten sind die Basis für die smarte Fabrik. Die deutsche Industrie bekommt mit 5G einen enormen Schub.“

Umso erstaunlicher sei es für den Bitkom, dass die 5G-Versorgung für 55 Prozent der Industrieunternehmen momentan noch kein Thema ist. „Die Bundesnetzagentur hat Frequenzbereiche für die lokale 5G-Nutzung reserviert. Wenn kaum ein Unternehmen davon Gebrauch machen will, liegen diese Frequenzblöcke ungenutzt brach. Wer sich jetzt nicht mit 5G beschäftigt, riskiert das Geschäft von morgen,“ sagt Achim Berg.

Bei der Indoor-Funkvernetzung scheint WLAN auch im 5G-Zeitalter der absolute Favorit zu bleiben (Bildquelle: Bitkom)

 

Überhöhte Wahrnehmung der 5G-Möglichkeiten

Dagegen stellte Axel Simon, Chief Technologist bei Aruba, schon in unserer Story vom 3. Mai 2019 fest, dass es „in Deutschland derzeit eine überhöhte Wahrnehmung der Möglichkeiten von 5G gibt. Allerdings haben schon 3G und 4G angekündigt, WLAN überflüssig zu machen und dieses Versprechen nicht eingelöst. Hier sind sowohl Politik als auch die Anbieter aufgefordert, realistisch zu argumentieren und nicht ein Strohfeuer zu entfachen.

Am Ende ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich ähnlich gestaltet, wie in der Vergangenheit: Mobilfunk wird im Außenbereich eine große Rolle spielen, wohingegen WLAN seine Rolle sowohl Inhouse als auch in hochfrequentierten Umgebungen ausbauen wird – da es ja hier nicht nur auf Konnektivität, sondern auch auf die lokationsbasierten Dienste ankommt,“ erklärte Axel Simon von Aruba bereits in unserer gesonderten Story: 5G-Mobilfunk versus WiFi-6-WLAN.

 

Bildquelle Beitragsbild: Adobe Stock

Aruba Mobile First Award für Microstaxx
06/2019
19. Juni 2019

Aruba Mobile First Award für Microstaxx

Mobile First Award für Microstaxx - Herzlichen Dank an Aruba

11. Juni – 14. Juni 2019, Sibenik/Kroatien

19. Juni 2019

Künstliche Intelligenz führt medizinische Bildgebung in eine neue Dimension

Die medizinische Bildgebung bietet ein Fenster in den menschlichen Körper. Um wirklich genau interpretieren zu können, was im Körper vorgeht, brauchen Ärzte 3D-Bilder – insbesondere während einer laufenden Operation. Dank Künstlicher Intelligenz gelingt es, 2D-Ultraschalldaten in 3D-Bilder umzuwandeln.

Geheimnis Gehirn

Das menschliche Gehirn enthält etwa 100 Milliarden Neuronen mit 100 Billionen Verbindungen. Daher ist es eigentlich kein Wunder, dass das Gehirn für Wissenschaftler weiterhin rätselhaft bleibt. Das von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene „Human Brain Project“ soll Daten darüber sammeln, wie das Gehirn funktioniert. Im Rahmen dieser Bemühungen erstellen die Forscher des Forschungszentrums Jülich in Deutschland ein 3D-Modell des Gehirns, indem sie Tausende von Hirnschnitten mittels Deep Learning analysieren. Diese Forschung verwendet einen Supercomputer mit NVIDIA Tesla P100-Grafikprozessoren.

Auswirkung von Medikamenten auf das Gehirn

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer betreffen weltweit rund 50 Millionen Menschen, sind aber noch nicht heilbar. Wissenschaftler wetteifern darum, wirksame Arzneimittelbehandlungen zu entdecken – mithilfe der Unterstützung von GPUs. Bei der Untersuchung der Auswirkungen eines Medikaments auf das Gehirn verwenden Wissenschaftler hochauflösende Hirnscans. Ein einzelner Scan enthält Hunderte von Schichtbildern mit jeweils 120 Gigabyte Daten. Die Forscher verbringen Stunden oder Tage damit, diese Scans zu kommentieren, um die Wirkung von Substanzen zu verstehen. Doch Forscher der Université de Reims in Frankreich haben eine Software entwickelt, die eine interaktive Analyse von Hunderten von Petabyte Hirnscandaten mit etwa 50 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Wissenschaftler können einen Scan stufenlos ein- und auszoomen und Schlüsselzellen innerhalb der Benutzeroberfläche kommentieren, was einen enorm viel schnelleren Analyse-Workflow ermöglicht. Das Team verwendet NVIDIA Quadro-Grafikprozessoren, um seine Arbeit zu beschleunigen.

3D-Sehen während der OP

Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) geben Einblicke in die Anatomie und Körperprozesse, die es Ärzten ermöglichen, effektive Diagnosen und umfassende Behandlungspläne zu erstellen. Aber CTs und MRTs haben Grenzen, insbesondere können die großen, komplexen Maschinen nicht während der Operation eingesetzt werden. Doch nun tritt die Software-Suite des Münchener Start-ups und NVIDIA Inception-Programmmitglieds ImFusion an, 2D-Ultraschall-Scans in 3D-Bilder zu konvertieren. Das geschieht unter Verwendung einer Reihe von KI-Algorithmen, die mit NVIDIA-Grafikprozessoren entwickelt wurden. Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und Unternehmen nutzen die Algorithmen von ImFusion bereits, um Prototypen neuer medizinischer Bildgebungsgeräte und chirurgische Roboter zu entwickeln.

Die österreichische piur imaging GmbH beispielsweise arbeitet mit ImFusion zusammen, um teure und zeitaufwändige Scans durch tomographische Ultraschallbilder zu ersetzen. Das PIUR tUS-System verbessert die klinischen Arbeitsabläufe für die vaskuläre, abdominale und neurologische Diagnostik und Behandlung. Es ist das erste System, das in der Lage ist, jedes Ultraschallgerät mit tomographischen Fähigkeiten zu erweitern. Dazu gehören die 2D- bis 3D-Ultraschallrekonstruktion oder etwa die Echtzeit-Erkennung und -Segmentierung von Gefäßen. Mit dem Framework von ImFusion ist die piur-Imaging-Technologie in der Lage, Klinikern und Patienten völlig neuartige, umfassendere Erkenntnisse zur Verbesserung der Patientenversorgung zu liefern.

Mit NVIDIA Ihr Potenzial ergründen

214 deutsche KI-Start-ups waren im Frühjahr 2019 gelistet, und damit ist die Zahl der aufstrebenden Unternehmen, die in Deutschland Künstliche Intelligenz (KI) anwenden, im Vergleich zum Vorjahr bereits um 62 % angestiegen. Die meisten dieser Start-ups sitzen in Berlin (40,2 %) oder München (26,6 %), dann folgen mit Abstand Karlsruhe und Hamburg. Im internationalen Vergleich aber sind sie klein und schwach finanziert, wie das Handelsblatt im April 2019 feststellte. Doch neben vielen Gebieten, in denen Deutschland dem Weltmarkt hinterherhinkt, gibt es absolut positive Beispiele, von denen wir heute berichten.

Das Beispiel ImFusion, als eines dieser jungen Unternehmen, macht deutlich, welch enormes Potential in KI steckt. Sinnvoll angewandt helfen die KI-Algorithmen, basierend auf NVIDIA-Grafikprozessoren, den menschlichen Körper noch besser zu verstehen und so Patienten gezielter behandeln zu können.

 

 

Jetzt NVIDIA Webinar ansehehen und wertvolle Erkenntnisse gewinnen

Microstaxx stellt Ihnen eine Aufzeichnung des Webinars, NVIDIA Academic Program for AI in Higher Education and Research in Deutscher Sprache zur Verfügung (Dauer: ca. 20 Minuten) . Darin beschreibt Ralph Hinsche, Business Development for Higher Ed and Research in Central Region NVIDIA, die empfohlene Infrastruktur und die Programme, die akademischen Einrichtungen zur Verfügung stehen, um ihre Forschung zu beschleunigen und Entdeckungen voranzutreiben.

 

NVIDIA DGX-1 ist heute das essentielle Instrument für Ihre Forschung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wie Sie Ihre Infrastruktur schnell und gezielt auf eine maximal leistungsfähige KI-Plattform skalieren, ohne die Verwaltungskosten in die Höhe zu treiben, erfahren Sie im Datenblatt NVIDIA DGX-1 (Englisch).

 

Bildquelle: NVIDIA

NVIDIA Grafikprozessoren als KI-Turbo in der Wissenschaft
06/2019
19. Juni 2019

NVIDIA Grafikprozessoren als KI-Turbo in der Wissenschaft

Mit leistungsstarken GPU-Computing-Ressourcen von NVIDIA können Wissenschaftler Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Datenwissenschaft nutzen, um das Wissen in ihren jeweiligen Forschungsbereichen noch schneller zu erweitern und zu vertiefen.

Europa im KI-Hintertreffen?

Beim Thema digitale Transformation schneidet Europa vergleichsweise schlecht ab. Eine McKinsey-Studie vom Februar 2019 besagt, dass europäische Unternehmen nur etwa 12% ihres digitalen Potentials ausschöpfen. Besonders was die neuesten Technologien zu Künstlicher Intelligenz betreffen, liegt Europa weit hinter China und den USA. Insgesamt nutzen weniger als die Hälfte aller europäischen Firmen KI-Technologien, und davon befinden sich die meisten auch noch in der Pilotphase. Das ist besonders vor dem Hintergrund interessant, dass die meisten wissenschaftlichen Papiere zum Thema KI in Europa veröffentlicht werden: Über 17.000 waren es 2017, in China gab es immer noch 15.000 und in den USA etwa 10.000 Veröffentlichungen zu KI, so berichtet das Handelsblatt im April 2019. Doch nicht nur theoretisch befasst sich die europäische Wissenschaft mit KI, in beinahe allen Bereichen der Forschung wird sie erfolgreich eingesetzt. Wir haben hier einige beeindruckende Beispiele aus Europa zusammengestellt und stellen ein deutsches Leuchtturmprojekt (DFKI) vor.

Kernfusion verstehen

Eine leistungsfähigere und sauberere (frei von radioaktiven Abfällen) Alternative zur Kernspaltung ist die Kernfusion, die Zusammenführung von Atomkernen. Doch bislang sind die Wissenschaftler nicht in der Lage, eine Kernfusionsreaktion lange genug aufrechtzuerhalten, um ihre Energie zu nutzen. Mit Hilfe von Deep-Learning-Algorithmen und Tesla P100-Grafikprozessoren untersuchen Universitätsforscher des portugiesischen Técnico Lisboa die Form und das Verhalten des Plasmas in einem Fusionsreaktor. Wenn die Forscher in der Lage sind, vorherzusagen, wann eine Reaktion kurz vor einer Störung steht, könnten sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um die Reaktion so lange zu verlängern, bis enorme Mengen an Energie abgeschöpft werden können. GPUs sind unerlässlich, um diese auf neuronalen Netzwerken basierenden Inferenzen in Echtzeit während einer Fusionsreaktion durchzuführen. Die Deep-Learning-Modelle prognostizieren derzeit Störungen mit einer Genauigkeit von 85%. Durch das Hinzufügen weiterer Sonden, die Messungen im Reaktor sammeln, und die Verwendung eines Multi-GPU-Systems können die Forscher noch höhere Genauigkeitswerte erzielen.

100-mal schnellere Kernforschung

Physiker sind seit langem auf der Suche nach der „Theory of Everything“, einem mathematischen Modell, das universell funktioniert, auch bei Geschwindigkeiten mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist ein wichtiges Zentrum für diese Forschung. „Wir arbeiten daran, unsere Software zu beschleunigen und ihre Genauigkeit zu verbessern.“ Mit Hilfe dieser Software werden Interaktionen simuliert, die bei der Teilchenkollision auftreten.  „Wir versuchen, den Herausforderungen in der nächsten Phase unseres Large Hadron Collider (Teilchenbeschleuniger) bestmöglich zu begegnen“, sagt CERN-Forscher Andrea Bocci. „Wir untersuchen den Einsatz von GPUs, um unsere Algorithmen zu beschleunigen und schnelle Inferenz aus Deep-Learning Modellen in unser real-time Data Processing System der nächsten Generation zu integrieren.“ Die Verwendung von GPUs wird es dem CERN ermöglichen, die Messlatte für detaillierte und hochpräzise Analysen höher zu legen und bis zu 100-mal schneller zu sein als heute.

Sonnensystemerkundung mit Multi-KHz-Bildrate

Astronomen nutzen große Teleskope, um den Himmel nach Planeten außerhalb des Sonnensystems abzusuchen.  Aber die Atmosphäre unseres Planeten ist turbulent und verzerrt die Bilder, die von bodengebundenen Teleskopen aufgenommen werden. Um dieser Verzerrung entgegenzuwirken, verwenden Astronomen deformierbare Spiegel, die sich in Echtzeit formen können. Eine Kombination aus linearer Algebra und maschinellen Lernalgorithmen bestimmt, wie sich das Teleskop bewegen muss, um die atmosphärische Verzerrung zu korrigieren, aber sie müssen extrem schnell sein, da sich die Verzerrung ständig ändert. Die Algorithmen müssen vorhersagen, wie die Verzerrung genau dann aussehen wird, wenn sich die deformierbaren Spiegel in die richtige Form verschieben. Forscher des Observatoire de Paris in Zusammenarbeit mit Subaru Telescope und KAUST ECRC verwenden NVIDIA DGX-1 AI-Supercomputer, um die Inferenzierung der Algorithmen mit der erforderlichen Multi-KHz-Bildrate durchzuführen.

NVIDIA DGX-1

 

 

Erkenntnisse zur Erderwärmung

Ein neuer Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change Description warnt vor katastrophalen Auswirkungen, wenn die globale Temperatur oberhalb 1,5 Grad Celsius über das vorindustrielle Niveau steigt. Um diese Prognosen zu erstellen, stützen sich die Forscher auf Klimamodelle, die Jahre in die Zukunft und auf große geografische Gebiete blicken. Diese sind allerdings derart rechenintensiv, dass Wissenschaftler oft eine geringe Auflösung verwenden und dann Rückschlüsse auf eine Ebene von mehreren Quadratkilometern ziehen. Um die Einzelfaktoren, welche die Klimamodelle beeinflussen, besser berechnen zu können, lässt das Schweizer National Supercomputing Center sein Modell auf dem Piz Daint, dem schnellsten Supercomputer Europas, laufen. Das System ist mit mehr als 5.000 Tesla P100-GPUs ausgestattet. Piz Daint ermöglicht es den Forschern des Zentrums, ein globales Klimamodell mit einer Auflösung von einem Quadratkilometer durchzuführen. Diese genauere Klimamodellierung lässt die Auswirkungen der globalen Erwärmung besser verstehen.

Schadensbegrenzung bei Naturkatastrophen

DFKI Analyse-Bilder
DFKI erfasst sowohl Satellitenbilder (oben) als auch Bilder, die in den Sozialen Medien geteilt werden (unten) um die Schwere und Auswirkungen von Naturkatastrophen zu analysieren.

Das führende deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist die erste Institution in Europa, die das NVIDIA DGX-2 AI-System mit 16 Tesla V100 Tensor Core-GPUs eingesetzt hat. Das DFKI nutzt Deep Learning, um hierzulande die Schäden von Naturkatastrophen wie Hochwasser und Waldbränden abzuschätzen. Das Vorgehen folgt einem multimodalen Ansatz, bei dem Daten und Erkenntnisse aus unterschiedlichsten Quellen miteinander in Korrelation gesetzt und verknüpft werden.

Es werden beispielsweise unterschiedliche Frequenzbänder der Satelliten mit RGB- oder Infrarot-Werten verwendet und selbst Multimedia-Einträge in sozialen Netzwerken werden online und in Echtzeit ausgewertet, um das Ausmaß von Krisen zu messen. „Die Zeit ist entscheidend für jede Beurteilung einer Krisensituation“, sagt Andreas Dengel, Standortleiter am DFKI. „NVIDIAs DGX ermöglicht es uns, Satellitenbilder für Bereiche, die am Boden möglicherweise nicht mehr zugänglich sind, in Echtzeit zu analysieren.“ Diese schnellen Erkenntnisse helfen dann im Ernstfall Ersthelfern, schneller und effizienter zu entscheiden, wo und wie sie nach einer Naturkatastrophe Hilfe und Ressourcen einsetzen können.

Tiefer forschen

Diese Auswahl an Beispielen zeigt einmal mehr, welch enormes Potential in Künstlicher Intelligenz steckt. In der Wissenschaft eingesetzt, trägt sie nicht nur dazu bei, unsere Umwelt besser zu verstehen, sondern verhilft uns zu tiefen Erkenntnissen, die Leben retten können.

 

Jetzt NVIDIA Webinar ansehen und wertvolle Erkenntnisse gewinnen

Microstaxx stellt Ihnen eine Aufzeichnung des Webinars, NVIDIA Academic Program for AI in Higher Education and Research in Deutscher Sprache zur Verfügung (Dauer: ca. 20 Minuten). Darin beschreibt Ralph Hinsche, Business Development for Higher Education and Research in Central Region NVIDIA, die empfohlene Infrastruktur und die Programme, die akademischen Einrichtungen zur Verfügung stehen, um ihre Forschung zu beschleunigen und Entdeckungen voranzutreiben.

NVIDIA DGX-1 ist heute das essentielle Instrument für Ihre Forschung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wie Sie Ihre Infrastruktur schnell und gezielt auf eine maximal leistungsfähige KI-Plattform skalieren, ohne die Verwaltungskosten in die Höhe zu treiben, erfahren Sie im Datenblatt NVIDIA DGX-1 (Englisch).

 

Bildquelle: NVIDIA Blog

Lösungen

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