Themen, Trends und Events

MicrostaxxNews – Das Magazin

Informationen zu IT-Trends speziell für Sie zusammengestellt

Hier lesen Sie News zu aktuellen Technologie-Entwicklungen, Lösungen und Events, die Sie weiterbringen – im MicrostaxxNews Magazin zeigen wir Ihnen, was heute möglich ist und welchen Effekt das auf Ihren Business Case haben kann.

NewsLösungenTrendsEventsInsights
Academy Abschlussklasse April 2019
Abschluss für unsere ersten Junior Netzwerker aus der Academy
05/2019
14. Mai 2019

Abschluss für unsere ersten Junior Netzwerker aus der Academy

13 junge und hochmotivierte Kandidaten haben es nach 12 intensiven Wochen geschafft: sie dürfen sich ab sofort „Junior Netzwerktechniker“ nennen. Die erste Microstaxx Bootcamp Ausbildung ist erfolgreich beendet. Die Absolventen werden ab Mai in Festanstellung bei der Microstaxx in München und Düsseldorf starten – drei davon im Team Solution Architects, sechs in der Netzwerktechnik und vier im Support. Die Idee der Bootcamp Ausbildung nennt sich „Academy“ und ist ein Teil von Academic Work, Deutschland.

Microstaxx adaptiert Academy Konzept

Das Academy Konzept stammt vom größten skandinavischen Personaldienstleister für Young Professionals, Academic Work. Seit Juni 2018 gibt es Academy in auch Deutschland. Barbara Burkner, Prokuristin der Microstaxx hat gemeinsam mit Academy die Microstaxx Klasse ins Leben gerufen. „Dieses Programm ist für uns die perfekte Lösung, um kurzfristig top ausgebildete Persönlichkeiten einzustellen, die bereits umfassend auf die Microstaxx Welt vorbereitet wurden – ohne dafür interne Kapazitäten zu binden.

 

Zertifizierungen und Live Projekte

Im Fokus der Microstaxx Klasse stehen die Netzwerklösungen von Aruba, a Hewlett Packard Enterprise Company. Die Teilnehmer der Academy-Klasse durchlaufen neben dem Unterricht in Theorie und Praxis in den intensiven 12 Wochen-Ausbildungszeit zwei unabhängige Zertifizierungsprüfungen von Aruba (ACSA, ACMA) absolvieren einen Scrum-Master und müssen sich in nachgestellten, ehemaligen Netzwerkprojekten live beweisen.

Frank Pfeffer, Solution Architect bei Microstaxx hat die Projektarbeit begleitet: „Wir haben unsere Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft. Von Solution Design bis zur technischen Umsetzung des Netzwerks mussten sich unsere Junioren in einem Live-Projekt konkret beweisen. Wir waren begeistert, wie gut unsere neuen Mitarbeiter auf Ihren Arbeitsplatz bei Microstaxx vorbereitet sind!“

Absolventen werden bei Microstaxx Kunden eingesetzt

Microstaxx profitiert von den gut geschulten neuen Netzwerk-Kollegen in verschiedenen Abteilungen. Von den 13 Absolventen werden zukünftig drei im Team Solution Architects, sechs in der Netzwerktechnik und weitere vier im Support arbeiten. Und bereits in ca. vier Monaten kommen weitere Junior Consultants der zweiten Staffel dazu. Dies kann auch für unsere Kunden in Engpasssituationen die ersehnte Hilfe bieten.

Teilnehmer überzeugt von Ausbildungskonzept

Kann man in so kurzer Zeit wirklich so viel lernen? Ja, man kann. Obwohl das Selektionsverfahren und die Eignungstests anonymisiert verlaufen und es zunächst keine festgelegten Zugangsvoraussetzungen gibt, haben die meisten der Academy-Teilnehmer bereits technische Studien oder Berufserfahrungen vorzuweisen. Und unsere Absolventen sind begeistert von unserer Bootcamp Ausbildung:

Umar M. „Ich habe bereits vorher im Netzwerkbereich gearbeitet. Ganz neu sind die Themen für mich nicht. Als ich mich im Internet nach Job- Alternativen umgesehen habe fand ich die Chance super, mit der Academy nochmal eine offizielle Zertifizierung zu erlangen.“

Caroline B. „Alle Mitarbeiter bei Microstaxx haben uns mit ihrem Können voll überzeugt. Mir macht das praktische Arbeiten mit Switchen besonders viel Spaß“

Tobias W. „Nach meinem Studium in Wirtschaft und Medienwissenschaften habe ich eigentlich nach einer Traineestelle in der IT gesucht. Erst war ich skeptisch, ob man so viel in 3 Monaten lernen kann. Aber es geht! Mir macht die Arbeit an der Technik, also richtig „Hands-on“ totalen Spaß.“

Academy Abschlussklasse April 2019

Weitere 15 Kandidaten sind bereits für die zweite Staffel Bootcamp vertraglich fixiert. Sie starten mit ihrer 12-Wochen-Intensivausbildung am 1. Juni 2019.

Weitere Informationen zur Microstaxx Academy finden Sie auf unserer Karriere-Seite.

Neu: Aruba ClearPass Policy Manager Release 6.8
04/2019
26. April 2019

Neu: Aruba ClearPass Policy Manager Release 6.8

Der ClearPass Policy Manager ist eine mächtige AAA-Lösung für Authentication, Authorization und Accounting. Per 18. März 2019 hat Aruba nun das Release 6.8.0 mit vielen neuen Features und einer Preis-reduzierten Entry-Option für Einsteiger vorgestellt.

Egal ob Entry- oder Access-Version: Der ClearPass Policy Manager lässt sich mit allen wichtigen Browsern bedienen (Bild: Aruba).

Entry-Lizenz für Einsteiger

Nicht alle Kunden brauchen die Vollversion des Aruba ClearPass Policy Managers. Im Vergleich zur mächtigen Access-Lizenz gibt es seit dem Release 6.8.0 daher auch eine abgespeckte Entry-Lizenz, die alles hat, außer:

  • Die TACACS+ Server-Funktion.
  • Security Exchange, also die Third Party Integration für Drittprodukte wie etwa Ingress Event Machine oder Context Server Actions.
  • Das Endpoint Profiling.
Aruba-Kunden können die volle Access-Lizenz kaufen (Links) oder mit der abgespeckten Entry-Lizenz starten (Rechts) und später via Access-Upgrade nachrüsten (Bild: Aruba).

Kunden, die zunächst mit der Entry-Lizenz einsteigen, können später unproblematisch ein Access-Upgrade nachkaufen – um dann die komplette Funktionalität der mächtigen Access-Lizenz, inclusive Tacacs+, Security Exchange und Endpoint Profiling, zu erlangen.

Man verbaut sich also nichts, wenn man mit Entry einsteigt. Allerdings ist es nicht möglich, 200 Entry-Lizenzen zu kaufen und anschließend nur 100 Access-Upgrades nachzurüsten. Es muss immer die identische Anzahl „Entry“ und „Upgrade“ gekauft werden. Außerdem kommen Entry-Lizenz mit anschließendem Access-Upgrade in Summe 20% teurer, als bei sofortigem Kauf des vollen Access-Produkts.

Entry-Lizenzen bis 100K

Bisher gab es die ClearPass-Lizenzen in der Preisliste nur bis 10K – ab sofort sind auch 25K, 50K und 100K verfügbar. Es gibt die Lizenzen nur in ganz bestimmten Stückzahlen, die in der folgenden Grafik aufgeführt sind:

Entry-Lizenzen gibt es nur in fest definierten Stückzahlen von 100 bis 100.000 (Bild: Aruba).

 

Aruba Multi Pre-Shared Key (MPSK) Support

IoT-Geräte gehören zur Kategorie der Headless-Devices. Diese „kopflosen“ Gesellen können in der Regel keine hochwertigen Netzwerk-Security-Funktionen wie etwa 802.1X unterstützen. Aruba löst das Problem durch MPSK-Support wie folgt:

Normalerweise wird innerhalb einer SSID nur ein Pre-Shared-Key (PSK) für alle Endgeräte benutzt, mit dem Nachteil, dass der Key vielen Leuten bekannt ist.

Dank MPSK lassen sich innerhalb einer SSID mehrere Pre-Shared-Keys (MPSK) für Geräte-Gruppen oder sogar für jedes einzelne Endgerät nutzen.

Wenn man einem Mitarbeiter nun einen Pre-Shared-Key (PSK) zum Einrichten eines einzigen IoT-Gerätes zur Verfügung stellt, kann er mit diesem Key nichts weiter „anstellen“, insbesondere nicht den gesamten SSID-Netzwerkbereich betreten.

Multi-PSK ist zwar auf den ersten Blick ein WLAN-Feature, das aber von ClearPass 6.8.0 unterstützt wird, um auch in sehr großen Netzen vernünftig mit MPSK arbeiten zu können.

„Die Access-Points müssen beim MPSK im Tunnel-Modus laufen. Im Bridge-Modus wird MPSK nicht unterstützt“, so Reinhard Lichte, Lead Solution Architect bei Aruba.

In dieser Grafik hat jedes IoT-Gerät einen anderen Pre-Shared-Key (PSK), obwohl alle IoT-Devices innerhalb der gleichen SSID funken. Das erhöht die Sicherheit im Funknetz (Bild: Aruba).

WPA3-Enterprise-Support

Beim neuen WLAN-Sicherheits-Verfahren WPA3 sind zwar in erster Linie die WLAN-Clients und die WLAN-Infrastrukturen gefordert. Aber auch ClearPass muss WPA3 unterstützen. Das tut es nun seit Release 6.8.0.

Zu den weiteren Features der neuen ClearPass-Version gehören, laut Bryan Lechner, Senior Product Manager ClearPass bei Aruba, unter anderem auch:

  • RadSec (RADIUS/TLS)
  • Agentless OnGuard
  • Dual stack (IPv4 & IPv6) End-Device-Support für PostAuth v2
  • Galleria 2.0 updates
  • Etliche neue oder verbesserte APIs

Viele weitere Features und Verbesserungen der Version 6.8.0 in den Release Notes.

 

Quelle Titelbild: Aruba

Mehr Durchblick im Netzwerk: Aruba ClearPass Device Insight
04/2019
23. April 2019

Mehr Durchblick im Netzwerk: Aruba ClearPass Device Insight

Der neue Detektiv im Netzwerk findet alle Netz-, User- und IoT-Geräte, seien es wenige Hunderte oder viele Tausende. Der innovative Geräte-Spürhund sortiert sie alle in Kategorien wie Android-Handys, Apple iPhones, und schafft damit mehr Transparenz im Netz, folglich mehr Sicherheit.

Die Flut der Geräte im Netzwerk wächst und wächst: Smartphones, Laptops, Tablets, Drucker, smarte Uhren, Sprach-Assistenten, BYOD-Geräte, aber auch herkömmliche PCs, Workstations, Server, Router, Switches, Funkstationen für WLAN, Zigbee, DECT und Bluetooth sowie eine rasant anschwellende Zahl an IoT-Sensoren. Oft sieht der IT-Admin aber nur deren IP- und MAC-Adressen in seiner Management-Konsole. Doch welche Geräte verbergen sich hinter den nackten Netzwerk-Adressen? Und wurden diese Geräte auch alle ganz legal im Sinne der IT-Abteilung im Netzwerk installiert?

Aruba ClearPass Device Insight im Überblick (Bild: Aruba)

Passive Spürhunde: SPAN und DHCP

Aruba ClearPass Device Insight will den Durchblick im Geräte-Dschungel verbessern: Zu diesem Zweck installiert der Aruba-Anwender entsprechende Kollektoren in der Firmenzentrale und in den Niederlassungen. Es gibt sie als physikalische Appliances in drei verschieden mächtigen Aruba-Modellen für 500, 5.000 oder 25.000 Netz-Geräte, oder als virtuelle Maschinen für Hardware. Diese hoch speziellen Spürhunde durchsuchen das komplette Netzwerk automatisch nach jedweden Geräten unter Einsatz von passiven Methoden wie SPAN und DHCP.

Aktive Spürhunde: WMI, SSH, SNMP, NMAP

Falls das nicht reicht, können die Kollektoren auch aktive Suchmethoden anwenden, etwa WMI, SSH, SNMP und NMAP (Erklärung weiter unten). Natürlich lässt sich auch definieren, welche Kollektoren welche Subnetze mit welchen Suchmethoden durchforsten sollen. Zudem kann der User festlegen, wann und wie oft die Netze oder Subnetze nach Geräten abgesucht werden sollen.

Kollektoren spüren Eigenschaften von Netzwerk-, User- und IoT-Geräten einer Organisation auf und senden sie zur weiteren Klassifizierung in die Aruba Cloud (Bild: Aruba).

Device Insight Analysator gruppiert Geräte

Die Kollektoren senden ihre Ergebnisse an den Device Insight Analysator in der Aruba Cloud. Jener ordnet die detektierten Netz-Geräte in vordefinierte System-Kategorien, in User-definierte Kategorien und in eine dritte Gattung völlig unbekannter Geräte. Jede Kategorie lässt sich noch weiter unterteilen. Darin können die verschiedenen Netzwerk-, User- oder IoT-Devices nach etlichen Unterkategorien sortiert und überwacht werden. Das Ergebnis kann so ähnlich aussehen wie im Aruba ClearPass Device Insight Dashboard des folgenden Bildschirms:

Das Aruba ClearPass Device Insight Dashboard verschafft dem IT-Admin einen Überblick über alle identifizierbaren Geräte-Gattungen im Firmennetzwerk (Bild: Aruba).

Geräte-Erkennung

Die aktiven Suchmethoden zur Geräte-Erkennung umfassen: Network Mapper (NMAP), Windows Management Instrumentation (WMI), Simple Network Management Protocol (SNMP) und Secure Shell (SSH). Zu den passiven Suchmethoden gehören: Switch Port Analyzer (SPAN), Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) sowie NetFlow/S-flow/IPFix-Monitoring. Zudem werden die Ziel-IP-Adressen und die Applikationen der überwachten Geräte durch Deep-Packet-Inspection-Methoden (DPI) analysiert.

Geräte-Klassifizierung

Unbekannte Geräte werden aufgrund ähnlicher Attribute in Cluster gruppiert. Danach kann man sie noch weiter in Geräte-Kategorien, Geräte-Familien und Geräte-Typen unterteilen. Dabei können auch Methoden des Crowdsourcing und Machine-Learning (ML) zum Einsatz kommen.

Machine-Learning wertet zahlreiche Attribute von Netzwerk-Geräten aus, um sie anschließend in möglichst granulare Gattungen einsortieren zu können (Bild: Aruba-Webinar April 19)

Machen wir ein Beispiel: Wenn eine Netzwerkanalyse eine Pelco-Kamera nur als Windows Device erkennt, ist das bei Tausenden von Geräten noch nicht besonders aufschlussreich. Eine weitere Klassifizierung in „Pelco Gerät“ oder gar „Pelco Security Kamera“ ist schon viel hilfreicher. Erkennt der Aruba Device Insight Analysator das Gerät dank Deep-Packet-Inspection, Machine-Learning und weiteren Methoden sogar als „Pelco Sarix Enhanced IME+ Next Generation IME229-1RS Network Surveillance Camera“, so ist diese Information für Netz- und Sicherheits-Verantwortliche wesentlich wertvoller.

Aruba ClearPass Device Insight gibt sich mit der bloßen Erkennung eines „Windows Device“ nicht zufrieden. Der Device Analysator in der Aruba Cloud setzt Deep-Packet-Inspection, Machine-Learning und weitere Methoden ein, um das Gerät als „Pelco Sarix Enhanced IME+ Next Generation IME229-1RS Network Surveillance Camera“ zu erkennen (Bild: Aruba-Webinar April 19)

Fazit

Aruba ClearPass Device Insight hilft Netzwerk- und Sicherheits-Admins, neue und bekannte Geräte im Netzwerk zu entdecken, zu überwachen und in verschiedene Gattungen zu klassifizieren: Etwa IoT-Sensoren, Medizinische Geräte, Drucker, Laptops, VoIP-Telefone, Computer, Router, Server und Switches gleicher oder auch verschiedener Hersteller. Mehr Durchblick schafft im Zweifel auch mehr Sicherheit im Netzwerk.

 

Quelle Titelbild: Image by Gerd Altmann from Pixabay

Aruba erweitert WiFi-6 auf 8×8-MIMO-Speed: Access Points Serie 530 & 550
04/2019
15. April 2019

Aruba erweitert WiFi-6 auf 8×8-MIMO-Speed: Access Points Serie 530 & 550

Schon im Herbst 2018 hat Aruba erste Access Points (AP) nach IEEE 802.11ax eingeführt, auch Wi-Fi 6 oder WLAN 6 genannt. Damals lag der maximale Speed bei 4×4-MIMO. Seit April 2019 kommen Modelle mit 8×8-MIMO dazu.

Die ersten 11ax-Campus-APs der Aruba Serie 510 vom Herbst 2018 beherrschen bereits die 4×4-11ax-MIMO-Technik. Im April 2019 hat Aruba nun seine WLAN-6-Familie durch die noch leistungsfähigeren Serien 530 und 550 erweitert. Die Serie 530 eignet sich für Mobility-und-IoT-Umgebungen mit hoher Endgeräte-Dichte, die Serie 550 sogar für sehr hohe Geräte-Dichte. Letztere sind auch die ersten WiFi-Alliance-zertifizierbaren 8×8-11ax-Enterprise-Access-Points überhaupt. Nun im Detail:

Aruba Serie 530 für hohe Geräte-Dichte

Die APs der Serie 530 sind für Umgebungen mit hoher Geräte-Dichte optimiert, etwa Schulen, Universitäten, Hotels sowie Firmen und Behörden mit digitalen Arbeitsplätzen. Die Access-Points haben Funkmodule mit Uplink- und Downlink-OFDMA sowie 4×4-Multi-User MIMO. Neben WLAN-11ax beherrschen die APs der Serie 530 auch Bluetooth und Zigbee für IoT und Location-basierte Anwendungen.

WLAN-6-APs der Aruba 530 Serie: Links ein Indoor-Modell mit unsichtbar eingebauten Antennen. Rechts die Outdoor-Version mit vier Anschlüssen für externe Antennen (Bild: Aruba).

Aruba Serie 550 für extreme Geräte-Dichte

Die noch mächtigeren APs der Serie 550 eignen sich für besonders große, öffentliche Plätze, Bahnhöfe, Flughäfen, Universitäten, große Hotels und Großraumbüros mit einer extrem hohen Dichte an WLAN-Endgeräten. Im 5-GHz-Band unterstützen diese APs das Verfahren 8×8-MIMO, also acht Funk-Daten-Ströme alias Spatial Streams. Parallel dazu funken sie im 2,4-GHz-Band 4×4-MIMO mit vier Funk-Daten-Strömen.

In einem optional konfigurierbaren Drei-Band-Modus lässt sich das 5-GHz-Funkmodul der 550er APs in zwei unabhängige 4×4-MIMO-Radios aufteilen, wodurch noch mehr WLAN-User gleichzeitig bedient werden können als im Dual-Band-Betriebs-Modus.

Das Aruba NetInsight Green AP Feature hilft beim Stromsparen (Bild: Aruba).

Mehr als 1.000 WLAN-Clients pro Funkband

Wie die 530er kann auch die 550er Serie mehr als 1.000 WLAN-Clients gleichzeitig pro Funk-Band bedienen. Neben WLAN sind auch Bluetooth und Zigbee an Bord, die sich vor allem für IoT und Orts-basierte Dienste eignen.

Bei allen WLAN-6-APs von Aruba sorgt OFDMA im Vergleich zum 11ax-Vorgänger WLAN-5 alias 11ac für erhöhte Effizienz und kürzere Latenz-Zeiten, was sich besonders bei WLAN-Telefonie, IoT und anderen Anwendungen mit kurzen Datenpaketen sehr positiv auswirkt.

Access Points mit Bluetooth und Zigbee als IoT-Plattform

Nicht alle IoT-Geräte funken WLAN. Manche verstehen nur den Zigbee-Funk, andere nur den Bluetooth-Funk. Damit der Anwender am Ende nicht für jede Funksorte gesonderte APs aufstellen muss, haben die neuesten Aruba-11ax-Access-Points auch gleich Bluetooth 5 sowie IEEE 802.14.4 alias Zigbee unter der Haube.

Automatische Funk-Optimierung mit Künstlicher Intelligenz

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning kann Aruba das Funkgeschehen mittels AirMatch und ClientMatch optimieren. AirMatch zum Beispiel kann das Kanal- und Power-Management von WLAN mit KI verbessern und dem User auch in Umgebungen mit hoher Geräte-Dichte ein angenehmeres WLAN-Erlebnis verschaffen.

Intelligente Energie-Steuerung

11ax-High-Performance-APs können im Vergleich zu ihren 11ac-Vorgängern mehr WLAN-Geräte und auch einen höheren Daten-Verkehr bedienen. Dadurch kann auch ihr Stromverbrauch höher ausfallen.

Um diesem Effekt entgegen zu steuern, kann das Aruba NetInsight Green AP Feature all jene APs abschalten, die im Netz gerade nicht aktuell benötigt werden. Man denke an eine Universität oder ein Stadium mit Tausenden von Access Points, die aber nicht rund um die Uhr benötigt werden. Hier kann die smarte Abschaltung von APs eine Menge Strom und Kosten sparen.

Ethernet Port Aggregation erspart Switch-Aufrüstung

Viele WLAN-Kunden haben eine bestehende Switch-Infrastruktur mit 802.3at-Power-over-Ethernet (PoE) im Haus. Der damit spendierte Strom pro Ethernet-Port war für den 11ax-Vorgänger 11ac gerade noch genug. Der Strombedarf von High-End-11ax-APs kann jedoch höher ausfallen, zumal ja auch noch Zigbee und Bluetooth im AP versorgt werden müssen. Deshalb können die APs der Aruba Serien 530 und 550 den Strom aus zwei (!) Ethernet-Ports zusammen schalten. Durch diese Strom-Aggregation kann der WLAN-Kunde seine „alten“ 802.3at-PoE-Switche weiter benutzen und muss keine stärkeren PoE-Switche mit mehr Strom pro Port nur wegen 11ax anschaffen.

Lückenloser Netzwerk-Durchblick für IT-Manager

Die Flut an neuen Mobil- und IoT-Geräten reißt nicht ab. Sie alle ruckzuck mit einem flotten Funkspeed in der Firma zu vernetzen, ist zwar wichtig, aber nur die halbe Miete. Gerade IT-Manager von großen Firmen wollen und brauchen die Kontrolle und den Überblick über alle alten und neuen Geräte im Firmen-Netz.

Deshalb hat Aruba im April 2019 eine Lösung namens ClearPass Device Insight eingeführt: Diese KI-gestützte Device-Discovery-Lösung gestattet eine komplette und granulare Sicht auf alles, was im Netzwerk per Funk oder per Kabel angeschlossen ist.

Quelle: Aus einem Blogpost von Newsha Sharifzadeh, Global Product Marketing Manager at Aruba, a Hewlett Packard Enterprise company.

 

 

Quelle Titelbild: Image by rawpixel from Pixabay

4. April 2019

5G-Mobilfunk versus WiFi-6-WLAN

Mit jeder neuen Mobilfunk-Generation stellt sich erneut die Frage: Wird WiFi nun endgültig überflüssig? Nein, ganz im Gegenteil! Und wir sagen Ihnen auch warum!

Seit 19. März 2019 werden auch in Deutschland die nötigen Frequenzen für die fünfte Generation des Mobilfunks an die künftigen 5G-Netzbetreiber versteigert: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone GmbH und – ganz neu dabei – Drillisch Netz AG.

Ohne eine landesweite 5G-Versorgung aller Straßen und Autobahnen sind gerade Zukunftstechniken wie autonomes Fahren von Autos, Bussen und LKWs, aber auch autonomes Fliegen von Liefer-Drohnen oder Flug-Taxen, kaum vorstellbar.

Für den Aufbau der deutschen 5G-Netze werden „420 MHz aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert“, so die Mainzer Bundesnetzagentur. Zum Vergleich: WLAN-11ax funkt im 2,4- und im 5-GHz-Band, künftig auch im 6-GHz-Band. Mobilfunk-Frequenzen kosten Milliarden Euro, bevor das Netz überhaupt ausgebaut werden kann. WLAN-Frequenzen dagegen stehen kostenlos zur Verfügung, und zwar nicht nur für wenige Netzbetreiber, sondern für alle großen, mittleren und kleinen Firmen, Behörden, Schulen, Unis, Krankenhäuser, Gewerbetreibende, Freiberufler und sogar für ganz viele private WLAN-User.

Überfüllte Netze bei 4G und WLAN-11ac

Das hat Folgen: Die Netze sind überfüllt! Das enorme Wachstum mobiler und stationärer Funk-Endgeräte wie Laptops, Tablets, Smartphones und IoT-Sensoren, aber auch mobiler und stationärer Funk-Anwendungen, von Email über Conferencing und Social Media bis hin zur Mess-Daten-Übertragung, führt schon seit Jahren zu einer wahren Datenexplosion. Damit sind viele Mobilfunk-, aber auch viele WLAN-Netze, immer öfter am Limit ihrer Leistungsfähigkeit. Dieses Überlastungs-Problem wollen die Mobilfunker durch mehr 4G und künftig 5G lösen. Die WLAN-Befürworter dagegen setzen auf Wi-Fi 5 alias 11ac und seit kurzem auch auf Wi-Fi 6 alias 11ax.

 

Axel Simon  (Bildquelle: Aruba)

 

Axel Simon, Chief Technologist bei Aruba: „Die Aruba Access Points der neuesten Generation sind die Universal-Technologie für die Anbindung jeglicher Endgeräte durch die Bereitstellung von Wi-Fi 6, Bluetooth Low Energy, Zigbee und weiteren Funkprotokollen. Diese Vielfalt wird es in 5G auf lange Sicht nicht geben“.

 

 

 

5G braucht mehr Antennen als 4G-LTE

Der kommende 5G-Mobilfunk verspricht sehr viel: 10 Gbps-schnelles Internet auf jedes Handy für Ultra-HD und 360-Grad-Live-Videos. Dazu 100 Milliarden IoT-Verbindungen weltweit für Low-Cost-Sensoren mit 10-Jahres-Batterien. Und ganz wichtig: Extrem zuverlässige 5G-Kanäle für Sicherheits- und Business-kritische Industrie-Roboter, Medizin-Geräte, Drohnen, Flug-Taxen, High-Speed-Züge, selbstfahrende Autos, Busse, Bahnen. Diese und weitere 5G-Ziele sind schon seit 2014 bekannt.

 

Bildquelle: Huawei, 2014

5G soll 10 Gbps auf jedes Endgerät bringen und 100 Milliarden Mobilfunk-Connections gleichzeitig ermöglichen. Dazu müssten die Telcos aber viel mehr Antennen als bei LTE aufstellen und ein gewaltiges Frequenz-Spektrum von 300 MHz bis zu 300 GHz nutzen dürfen.

 

 

 

Das digitale 5G-Paradies kommt aber nicht auf einen Schlag. Erst nach Abschluss der Versteigerung können die heimischen 5G-Netzbetreiber beginnen, ihre landesweiten 5G-Netze auszurollen. Das kostet nochmals zig Milliarden und wird Jahre dauern. 2019 sollen auch schicke 5G-Handys für private Nutzer auf den Markt kommen. Wohl dem, der dann schon ein finales 5G-Netz an seinen bevorzugten Standorten vorfindet.

5G kommt, Wi-Fi 6 ist schon da

5G verspricht Datenraten und Reaktionszeiten, die Wi-Fi 6 alias 802.11ax schon seit Ende 2018 liefern kann, wie etwa Aruba. Mit einem großen Unterschied: Der öffentliche Mobilfunk steht fest unter der Kontrolle einiger weniger Netzbetreiber. Enterprise-WLAN steht dagegen fest unter der Kontrolle der jeweiligen Anwender-Firmen und ihrer internen oder externen System-Integratoren.

Rein technisch haben 5G und Wi-Fi 6 jedoch große Ähnlichkeiten. Dazu Axel Simon, Chief Technologist bei Aruba: „Zunächst ist es so, dass 5G und 802.11ax bzw. Wi-Fi 6 die gleichen oder zumindest vergleichbare Technologien nutzen bezüglich der Kodierung für hohe Bandbreiten und Unterteilung in Subträgerfrequenzen. So wird das Band auf viele Endgeräte verteilt (Stichwort IoT) und vor allem im WLAN zur besseren Ausnutzung der Kanalbandbreite und der fairen Verteilung existieren. Damit bieten sich beide Technologien grundsätzlich für die aktuellen Anforderungen an mobile Netze an. Die Aruba Access Points der neuesten Generation sind jedoch die Universal-Technologie für die Anbindung jeglicher Endgeräte durch die Bereitstellung von Wi-Fi 6, Bluetooth Low Energy, Zigbee und weiteren Funkprotokollen. Diese Vielfalt wird es in 5G auf lange Sicht nicht geben,“ sagt der Aruba-Chefdenker.

WiFi für Inhouse – 5G für Outdoor

Viel wichtiger sei jedoch der Aspekt, dass „5G zwar einen Backbone in der Fläche mit sich bringen wird, aber vermutlich nicht den flächendeckenden 5G-Access“, so Axel Simon: „Die zwei entscheidenden Gesichtspunkte sind hier der ländliche Raum (inklusive der Frage, ob sich dies überhaupt lohnt) sowie das Gebäudeinnere, das von außen nicht ausreichend auszuleuchten ist. Ich glaube nach wie vor nicht an die Inhouse-Mobilfunkausleuchtung – dieses Versprechen hat bereits LTE nicht eingelöst.“

Roaming von 5G ins Aruba-WLAN

Auch hier „werden die Lösungen von Aruba interessant“, sagt Simon: „Ein denkbarer Weg könnte sein, die Aruba-WLANs technologisch so zu ergänzen, dass ein Inhouse-WLAN an einen Provider 5G-Backbone angebunden werden kann und somit WiFi die Ausleuchtungslücken Inhouse schließt. Dabei wird dieses so gestaltet, dass ein 5G Kunde ein Roaming zu Aruba-WLANs bekommt. Dieser Weg ist allerdings weder wirklich neu noch 5G-spezifisch. Zudem obliegt es dem Kunden, seine Verträge zu gestalten und damit auch zu entscheiden, ob er die Datenhoheit behalten möchte oder diese an einen Provider abgeben möchte. Stand heute können Wi-Fi 6-Netze bereits ausgerollt werden, während es für 5G lediglich Testfrequenzbänder gibt“.

Überhöhte Wahrnehmung von 5G

Simon stellt ganz richtig fest, dass es „in Deutschland derzeit eine überhöhte Wahrnehmung der Möglichkeiten von 5G gibt. Allerdings haben schon 3G und 4G angekündigt, WLAN überflüssig zu machen und dieses Versprechen nicht eingelöst. Hier sind sowohl Politik als auch die Anbieter aufgefordert, realistisch zu argumentieren und nicht ein Strohfeuer zu entfachen. Am Ende ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich ähnlich gestaltet, wie in der Vergangenheit:  Mobilfunk wird im Außenbereich eine große Rolle spielen, wohingegen WLAN seine Rolle sowohl Inhouse als auch in hochfrequentierten Umgebungen ausbauen wird – da es ja hier nicht nur auf Konnektivität, sondern auch auf die lokationsbasierten Dienste ankommt“.

5G und Wi-Fi 6 werden sich ergänzen

Die wichtigste Frage sei aber: „Wer behält die Datenhoheit, um Dienste für den Anwender zu gestalten? Aufgrund der hohen technischen Ähnlichkeit von 5G und Wi-Fi 6 wird die Ergänzung beider Technologien der Schlüssel für den Anwender sein – nicht eine überzogene Polemik der Politik, in der Hoffnung, das Bandbreitenthema in Deutschland in der Fläche durch Dritte gelöst zu bekommen.“

 

Quelle Titelbild: Image by mohamed Hassan from Pixabay

Lösungen

Entdecken Sie das Potenzial intelligenter IT

Ziehen Sie optimalen Nutzen aus der digitalen Transformation für Ihr Unternehmen – mit einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur. Wir unterstützen Sie dabei. Unser Lösungsportfolio umfasst die wichtigen IT-Bereiche, die durch den digitalen Wandel neu strukturiert oder verändert werden.

Alle Lösungen

 

Referenz
Schnelles Aruba WLAN für Max-Planck-Gehirnforscher

Synergie-Effekte durch einheitliche Netzwerktechnik in 30 Max-Planck-Instituten

Mehr
Referenz
Aruba WLAN bei den REGIOMED-Kliniken

Neues Netzwerk als Effektivitäts-Booster für moderne medizinische Anwendungen

Mehr
Referenz
Rückendeckung für Münchner Anwälte

Storage-Lösung mit Aktiv-Aktiv-Konfiguration sorgt für unterbrechungsfreies Arbeiten

Mehr
Referenz
Leistungsstarkes WLAN für x-cellent

Ein entscheidender Schritt in Richtung zukunftssichere IT

Mehr
Referenz
Sichere Datenspeicherung für Landratsamt Garmisch-Partenkirchen

Ein zukunftsfähiges Storage-System für eine der wichtigsten bayerischen Landesbehörden

Mehr
Referenz
Skalierbare Speicherlösung für die Sprachforschung des MPI

Flexible Storage von Fujitsu für zukünftige Forschungsarbeiten

Mehr
Kontakt
Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Anja Schweigert
Team Lead Customer Service

Telefon: +49-89-413266-0
E-Mail: info@microstaxx.de

Microstaxx schafft Verbindungen. Als Experte für innovative IT‑Infrastrukturlösungen kennen wir die Herausforderungen der digitalen Transformation. Wir modellieren und realisieren IT‑Prozesse normgerecht, individuell und ganzheitlich – mit Innovationsgeist, Kompetenz und Partnerschaftlichkeit.

Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.